Danke für Deine Mitarbeit im Beruflichen Gymnasium. Eine kleine Auswahl ernst gemeinter Schülerstatements sollten Lob genug sein …
(wer ungeduldig ist – einfach ans Ende des Videos springen …)
Wir können stolz auf unsere Arbeit sein!
Nach den ersten Tagen im neuen Gebäude unter den nicht ganz einfachen Coronabedingungen, stellt sich nun langsam ein wenig Routine ein.
So können die Projekte des Leistungskurses Elektrotechnik wieder nahezu im üblichen Format in den neuen Räumlichkeiten stattfinden. Im Schulbereich des Beruflichen Gymnasiums wird dazu im Augenblick ein kleiner MakerSpace mit 3d-Drucker und üblichen Mess- und Löteinrichtungen aufgebaut.



In der Distanzlernzeit wurden bereits mit der Umsetzung regelungstechnischer Projekte begonnen. Glücklicherweise lassen sich heutzutage komplexe Projekte mit wenig aufwändigen und kostengünstigen Materialien realisieren. So hat jeder Schüler/jede Schülerin eine vollständige „Versuchsanlage“ zu Hause.








Als Standardaufgabe steht die Realisierung einer Temperaturregelung auf dem Programm. Nachdem eine einfache 2-Punkt-Regelung, wie man sie vom Bügeleisen her kennt, fertig gestellt wurde, ging es im nächsten Schritt um die Realisierung komplexerer Regler mit besseren Eigenschaften.



Mit einem äußerst interessanten und eindrucksvollen Vortrag bereicherte am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien der ehemaligen Abiturient Julian Kämpmann den Schulalltag.
Julian stellte den aktuellen Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums sehr plastisch seinen Werdegang nach seinem erfolgreichen Abitur im Jahr 2017 vor.
Nach einem sehr prägendem Auslandsjahr in in Auroville, Indien, in dem er sein technisches Interesse beim Aufbau von PV-Anlagen unter Beweis stellen und seine Englischkenntnisse erheblich ausbauen konnte, ist Julian mittlerweile seit mehr als einem Jahr an der Technischen Universität München (TUM) im Studiengang Ingenieurwissenschaften (Engineering Science) eingeschrieben.

Die Elektrotechnik endet nicht nach der 8 . Unterrichtsstunde!
Einige begeisterte Elektrotechnikbastler der Klasse 13 des Beruflichen Gymnasiums können einfach kein Ende finden. In zahlreichen Projekten, die die Schüler in ihrer Freizeit fortsetzen, wenden sie nicht nur die gelernten Inhalte an, sondern ergänzen ihr Wissen massiv durch allseits präsente Informationsquellen. Platinen werden entworfen, um sie dann in Fernost produzieren zu lassen. Zum guten Ton gehört es dann, mit dem CAD Programm 3D Modelle zu gestalten, um in unendlich langen Drucksitzungen eindrucksvolle Produkte zu erzeugen.
Im vergangenen Schuljahr sind so entstanden:




Kaum an der Schule, schon stand das Lernen außer Haus auf dem Programm.
Kurzfristig bekam die die Unterstufe unseres Beruflichen Gymnasiums schon in der Eingangsphase des Physikunterrichts die Gelegenheit, das School Lab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln-Porz zu besuchen. Durch die Kombination aus spannenden Vorträgen und eigenem Experimentieren konnten die neuen Gymnasiasten ihr Wissen über Luft- und Raumfahrtthemen beträchtlich erweitern.
Bei der Arbeit in den Kleingruppen gab es reichlich Gelegenheit, sich noch besser kennen zu lernen.





Dass die neue Unterstufe des Beruflichen Gymnasiums gute Orientierung hat, konnte sie eindrucksvoll auf der ersten gemeinsamen Veranstaltung anlässlich ihrer Einschulung unter Beweise stellen.
In einer Fotoschnitzeljagd mussten die Schülerinnen und Schüler ihr Verständnis von Geokoordinaten und Navigation mit dem Smartphone unter Beweis stellen.
Ganz nebenbei gab es bei der Wegsuche und beim späteren Picknick sicherlich viel Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Nicht so im Beruflichen Gymnasium des Carl-Reuther Berufskollegs. Während sich die Unterstufe in Form eines technischen Praktikums in der privaten Wirtschaft fortbildet, arbeitet die Mittelstufe eifrig an der Fertigstellung ihrer bereits im Schulhalbjahr begonnenen Projekte.






Insbesondere das Projekt Reflow-Ofen konnte die Klasse mit ihren Resultaten erfreuen. Eigentlich zum „Backen“ von Leiterplatten gedacht, wurde dieser Ofen zu einem Stresstest zur Zubereitung von diversen Tiefkühlprodukten herangezogen. Dauerhaft wurde die Klasse mit hervorragend zubereiteten Tiefkühlpizzen versorgt, um die Regelparameter des Ofens optimal abzustimmen.
Neben dieser regelungstechnischen Aufgabe wurden weitere Projekte zur von der Beleuchtungsregelung, Temperaturregelung bis zur Lageregelung umgesetzt und ausgiebig getestet.
Ebenfalls herausfordernd war die Inbetriebnahme der neuen Fräse. Eine alte Platinenfräse wurde souverän in eine neue vollwertige 3-Achsen-Fräse umgebaut.
Passendes Wetter hatte sich die Mittelstufe des Technischen Gymnasiums für den Wettbewerb Ihrer Solarrenner ausgesucht.




Am vergangenen Dienstag brachten die Projektgruppen des Leistungskurses Ingenieurwissenschaften ihre mehrwöchig unter der Leitung von Herrn Jungebloed geplanten und gebauten Solarrenner auf den Testparcours.
Die Gestaltung blieb den Teilnehmern überlassen, lediglich ein Kostenrahmen wurde festgelegt.
Ein geeignetes Projekt um sich die Bedeutung des Energieumsatzes bewusst zu machen – einigen SchülerInnen wurde doch sehr eindrucksvoll klar, dass ein Elektroauto erhebliche Leistungsanforderungen stellt.
Wir gratulieren dem Siegerteam, das souverän mit dem unten abgebildeten Modell die Rennen für sich entscheiden konnte.

Für die Abschlussfahrt der Mittelstufe des Beruflichen Gymnasiums wurde in diesem Jahr die schottische Metropole Edinburgh und die angrenzenden Highlands als Ausflugsziel ausgesucht.






Die 28 Schülerinnen und Schülern begaben sich ein knappes Jahr vor dem nächsten Abitur in sonntäglicher Frühe auf den Weg, um vom Flughafen Köln-Bonn nach Edinburgh durchzustarten. Nach ruhigem Flug, konnten wir dann bereits zur Mittagszeit das einladende Wetter bei viel Sonnenschein genießen und – wie in Britannien üblich – ein Picknick im Park unterhalb des beeindruckenden Edinburgh Castle einnehmen.
Nach der anschließenden recht herausfordernden Wanderung zum Arthur’s Seat, dem Hausberg der Stadt mit äußerst schöner Aussicht über die ganze Stadt, stand als Abschluss des Tages noch ein kurzer Besuch des Museum of Scotland auf dem Programm.