Schaltungsbeschreibung
Schaltplan

Platine

Funktionsweise
Die Blinkfrequenz ist abhängig von den beiden parallelen Widerständen R2 und R4 und vom Kondensator C1. Durch Ändern des Widerstandes R4 ändert sich die Aufladezeit vom Kondensator (τ = R* C) und somit die Blinkfrequenz der LED. Der Widerstand lässt sich in einem Bereich von 0 … 6,8kΩ verändern. Um Werte von 0Ω zu vermeiden, könnte eine andere Widerstandsschaltung erwogen werden (z. B. Reihenschaltung von Poti und Widerstand).
Bei Anlegen einer Spannung sperrt Transistor Q1 zunächst, da der Kondensator ungeladen ist und der Transistor erst bei einer Spannung von UBE ≈ -0,7V durchschaltet. Da kein Basisstrom zu T1 fließt, sperrt dieser ebenfalls und die LED leuchtet nicht. Um sicher zu gehen, dass T1 sauber sperrt, empfiehlt sich der zusätzliche Einsatz eines pull-down Widerstands an der Basis von T1.
Der Kondensator lädt sich entsprechend der Zeitkonstante (τ = (R2||R4)* C1) auf. Die erforderliche Basis-Emitterspannung zum Durchschalten von Q1 wird nahe der Betriebsspannung überschritten, da das Potenzial an der Basis durch die Diode D1 um 0,7V unter der Betriebsspannung liegt.
Schaltet Q1 durch, wird ebenfalls T1 angesteuert, die LED leuchtet, der Kondensator entlädt sich schlagartig über Q1, T1 und LED. Die Transistoren sperren, die LED erlischt und der Ladevorgang beginnt erneut.
Wenn sich der Kondensator entladen hat, beginnt der Vorgang erneut.
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